LoginRegistrieren
Die QSC-Business-Community
AutoVision: Weltweiter Service aus einer Hand

Mit VirtuOS®-ACD von QSC managt der Bereich Customer Care der Wolfs­burger VW-Tochter AutoVision GmbH unter anderem Service­dienst­leistungen für Auto­mobil­zuliefer­betriebe aus aller Welt. Wir sprachen in Wolfs­burg mit Stephan Rudloff, Leiter Customer Care Service, und Bernd Telm, Presse­sprecher der AutoVision GmbH.

Von der Idee zum Unternehmen: Wie und wann entstand die AutoVision GmbH und wo steht das Unternehmen jetzt?

Bernd Telm: Die AutoVision GmbH wurde im April 2001 gegründet. Ihre Wurzeln liegen in einem Konzept zur Zukunftssicherung von Regionen zum Beispiel durch die Flexibilisierung von Industriearbeit. Mittlerweile hat sich das Profil der AutoVision GmbH zu einem Full-Service-Dienstleistungsunternehmen weiterentwickelt. Und das mit Erfolg: Wir wachsen seit Unternehmensgründung stetig und sind aktuell bundesweit an 15 Standorten und international an drei Standorten vertreten.

Was ist im Kern die Geschäftsidee der AutoVision GmbH?

Telm: Mit einem ganzheitlichen Angebot unterstützen wir unsere Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette, um für sie Wettbewerbsvorteile zu schaffen. Unser Portfolio umfasst dabei kaufmännische und technische Dienstleistungen sowie Personaldienstleistungen. Das Spektrum reicht von der Übernahme von Teilprojekten oder ganzen Bausteinen über Zeitarbeit bis hin zum Vermitteln von Fach- und Führungspersonal. Wir verstehen es als unsere Mission, unser Unternehmen konsequent markt- und kundenorientiert auszurichten.

Zu welchem Unternehmensteil der AutoVision GmbH gehört das Callcenter, welche Aufgaben erfüllt es und welche Kunden betreuen Sie dort?

Stephan Rudloff: Der Bereich Customer Care gehört zum Geschäftsfeld Customer Care Service. Die organisatorische Einheit ist der Bereich Prozess Services. Die Aufgaben liegen in der Unterstützung der Kernprozesse unserer Kunden. Derzeit betreuen wir in erster Linie den Kunden Volkswagen AG, unsere Mutter, in den Bereichen Marketing (Kampagnen und Lead-Management), Beschaffung (Lieferantensupport) sowie Gesundheit (Service für VW-Mitarbeiter im Ausland und auf Geschäftsreisen).

Welche Anfragen wickeln Ihre Mitarbeiter in den genannten Bereichen konkret ab?

Die Zeitzonen in Asien, Lateinamerika und Europa bestimmen den Arbeitstakt von Diana Buchinger und Angelika Peters, Mitarbeiterinnen des SIT (Supplier Integration Team) der AutoVision GmbH am Standort Wolfsburg.Rudloff: Zum Bereich Marketing gehört zum Beispiel die Betreuung der zentralen Hotline für VW-Kunden. Sie können über uns etwa einen Werkstatttermin für ihr Fahrzeug vereinbaren. Die Mitarbeiter sind dafür mit dem Werkstattplanungstool der Händler und mit VW-Datenbanken vernetzt, kennen also den Belegungsplan der Mechaniker und wissen auch, wann die notwendigen Ersatzteile geliefert werden.

Im Bereich Beschaffung sorgen unsere ­Mitarbeiter dafür, dass sich mehrere Zehntausend Lieferanten des Volkswa­gen-Konzerns in den IT-Applikationen zurechtfinden und leisten bei Systemstörungen Erste Hilfe.

Zum Service im Bereich Gesundheit gehören die Vermittlung von Ärzten und Krankenhäusern sowie Krankenkassenleistungen, etwa die Kosten­übernahme für Gesundheitsleistungen im Ausland. Wir betreuen zahlreiche „entsendete Personen“ von VW, die weltweit tätig sind. Auch Hilfe in Notfällen gehört zu unseren Leistungen. Erst kürzlich haben wir beispielsweise für den Sohn eines Mitarbeiters in China einen Helikopter-Transport in ein Pekinger Krankenhaus organisiert. Alles ging gut. Der Sohn – Diagnose: akute Blinddarmentzündung – konnte gerettet werden.

Wie viele Agenten sind in Ihr Telefonnetz eingebunden und wie viele Kundenanfragen wickeln Sie dort ab?

Rudloff: Aktuell haben wir circa 40 Agenten in das QSC-Netz eingebunden. In den drei genannten Bereichen arbeiten je nach Kundennachfrage zwischen 120 und 150 Mitarbeiter an den Standorten Wolfsburg und Hannover-Langenhagen. Später sollen weltweit weitere Standorte und auch Home-Office-Arbeitsplätze integriert werden. Allein der Bereich Beschaffung zählt etwa 6.000 Bearbeitungsvorgänge pro Monat. 15.000 Anfragen gehen im Schnitt im Bereich Gesundheit ein.

In welchen Sprachen?

Rudloff: Im Prinzip in allen Sprachen, die konzernweit gesprochen werden: Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Polnisch, Russisch ...

Hauptsitz der AutoVision GmbH ist das Forum AutoVision in Wolfsburg. Welche Vorzüge bietet die QSC-Lösung für Sie und Ihre Kunden?

Rudloff: Die Lösung ist extrem flexibel. Sie bietet uns sehr viel Ent­wick­lungs­spiel­raum und Möglich­keiten, Kunden – zum Beispiel Händler – direkt in unsere Systeme einzubinden. Die Per­for­mance der Mit­arbeiter ver­bessert sich stetig.

Welche Ziele hat sich die AutoVision GmbH für die kommenden Jahre gesetzt?

Telm: Wir posi­tionieren uns zu­nehmend im Dienst­leistungs­manage­ment. Dazu kombinieren wir Personal, Prozess-Know-how und inno­vative Software zu effizienten Lösungen.

Welche Perspektive bietet VirtuOS®-ACD in diesem Zusammenhang?

Rudloff: Wir denken an der Stelle in eine sehr zukunfts­orientierte Lösung investiert zu haben.

 

10 Vorteile von VirtuOS®-ACD

1

Alles aus einer Hand: Virtual Private Network (VPN), DSL-Anbindung, Voice/VoIP, Call Management, Daten und Servicerufnummern

2

Zukunftssichere netzbasierte IP-Telefonie

3

Flexible Einbindung aller Standorte und Home-Offices inklusive der vorhandenen Telefoninfrastruktur

4

Attraktive Pay-as-you-grow-Tarifmodelle, monatliche Abrechnung auf Arbeitsplatzbasis

5

Individuelle Anpassung an Kampagnen jeder Größenordnung, Zubuchung und Reduktion von Agent Accounts nach Bedarf

6

Flexible Vertragslaufzeiten

7

Ein Ansprechpartner für Beratung, Service und Support

8

Servicerufnummern nach individuellen Vorstellungen und ­Bedürfnissen

9

Konvergente Kommunikationslösung für TK

10

Kompatibel zur vorhandenen TK-Anlage (keine Investition in Hardware)

 

AutoVision GmbH

Geschäftsführung

Dirk Coers (Sprecher), Karin Sonnenmoser

Unternehmenssitz

InnovationsCampus auf dem Forum Auto­Vision in Wolfsburg, 14 weitere Unternehmensvertretungen in Berlin, Braunschweig, Dortmund, Emden, Frankfurt, Göttingen, Hamburg, Hannover, Ingolstadt, Kassel, Madgeburg, Osnabrück, Rastatt und Zwickau.

Internationale Standorte

Györ (Ungarn), Palmela (Portugal) und Brüssel (Belgien)

Gründung

April 2001

Umsatzerlös

280,60 Mio. Euro (2007)

Beschäftigte

7.358 (2007)

 

Fotoquelle: Jens Peters

18.11.2008,

Christoph Wennekers

Kommentare zu diesem Artikel

Hier können Sie den ersten Kommentar verfassen..

Ihr Kommentar

Bitte alle Felder ausfüllen.





CAPTCHA Bild zum Spamschutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*